Don Juan Archiv - Wien, Forschungsverlag

Fasti imperiali

 

 

Die Politik der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches sowie deren Diplomatie bedurfte immer spezifischer Formen der Inszenierung und Repräsentation, wenngleich diese bis zum 18. Jahrhundert einem ständigen Wechsel unterworfen waren. Musik, Theater, Kunst und Architektur nahmen dabei eine wesentliche Rolle ein. Einer der bevorzugten Schauplätze war Rom, das zu einer großen kulturellen diplomatischen Bühne wurde.

Die Unter-Reihe Fasti imperiali widmet sich den vielfältigen Inszenierungsformen kaiserlicher Macht im Kontext der jeweiligen politischen Konstellationen vom 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts – speziell auch den vielfältigen Formen der Heiratspolitik. Dies ist ein Zeitraum, in welcher – mit Ausnahme weniger Jahre – die Kaiser von Repräsentanten der Casa de Austria gestellt wurden: von Friedrich III. bis zu Joseph II., Leopold II. und Franz I. – dreieinhalb Jahrhunderte.

 

Die Reihe wird 2020 eröffnet.

 

HerausgeberInnen der Reihe:

Reinhard Eisendle, Pierantonio Piatti, Hans Ernst Weidinger

 

In Vorbereitung:

Fasti imperiali nella Roma papale del Sei- e Settecento [Arbeitstitel] (Rom 2020)  (= Diplomatica 5)

 

 

Letztes Update: 17.05.2018